Hier sollte ich mich auch kurz fassen. Aber das Anliegen ist zu wichtig, 

um nur mal 'angelesen' zu werden. Ideal wäre, Sie reagieren darauf! 

 

Das erste Konzert hieß Christophs Geschenk und folgte seiner Idee, mit Musik das Leben eines Kindes zu retten. Er war zu früh gestorben, also habe ich es posthum organisiert. Im Deutschen Theater  Berlin. Wir finanzierten die OP eines Buben aus Simbabwe. Daraus folgte die Idee einer Gala zugunsten herzkranker Kinder. Sie fand statt mit 140 Mitwirkenden in der Komischen Oper Berlin und erbrachte eine Spende von 140.000 €, womit wir eine Herzlungenmaschine für Babys unter 900g anschafften. Inzwischen hatte ich nämlich erfahren, dass jedes hundertste Kind mit einem Herzfehler geboren wird. Nicht alle müssen behandelt werden, aber wenn er operiert werden muss, dann ist es ideal, wenn es möglichst früh geschehen kann, weil dem Kind dann Folge‐OPs erspart bleiben können.

Dank der Vermittlung von Zorana Musicic, erklärten sich 8 Kamera-Profis bereit, den Gala-Abend zu filmen, obgleich es nie eine Durchlaufprobe auf der Bühne gegeben hatte. Alle Beteiligten, also auch die Kameras sahen am Abend die Show zum ersten Mal. Auch ich saß staunend im Saal, der Abend lief – mit einigen Holprigkeiten - ab, wie ich ihn mir erträumt hatte. Mein Glück wollte es, dass zu der Zeit Franck Evin als Light-Designer an der Komischen Oper engagiert war damals schon geehrt als Bester in Deutschland, viel beschäftigt und absolut nicht einverstanden, sich für eine Gala einzusetzen. Als er jedoch erfuhr, es ist für Kinder und die Macher kommen aus der Bretagne, begeisterte er sich  für diesen Abend. Und zauberte ein Licht, wie nie gesehen in solchen Konzerten und vollkommen verzaubernd. 

Später war ich sehr gespannt, ob die Kameras dieses Licht gefilmt hatten und was sie überhaupt gesehen hatten. Mit geduldig erfahrener Hilfe von Heike Parplies habe ich den Film schneiden und später im generöser Unterstützung des Berliner Studios‚ wave line’ und seinem hochbegabten jungen Zauberer Domingo, aber auch mit Hilfe des ton-süchtigen (seine Definition) Ludwig Bestehorn das Material digital bearbeitet. Es hatten nämlich die Kameras nicht nur Francks Licht und die furios farbigen Darbietungen der Sänger, Akrobaten, Musiker und Schauspieler eingefangen, es erlaubten mir die acht Filmspuren und sowohl Domingos als auch Ludwigs Cleverness einen Film zu schaffen, der zwar außerhalb jedweder Kategorie, aber bannend für alle Zuschauer ist, die ihn bisher sahen. Dazu ein Film ohne Moderation, alles fließt ineinander und zieht den Zuschauer in einen sinnlichen Traum von Musik und schönen Bildern, dazu hautnah allen hochkarätigen Interpreten, von denen keiner mit halber Kraft den Benefiz-Auftritt erledigt, sondern mit vollem Einsatz. Aus all diesen Faktoren, entstand ein wundersam starker Film.

Der sich bewährte in einer Premiere im Berliner Festspielhaus. Die nochmals 100.000 € für herzkranke Kinder erbrachte. Aber vor allem stattfinden sollte, um diesem Film den Start in viele Länder zu beschaffen. Und war schon die Idee ziemlich verstiegen, die Oper in Berlin für Christophs Idee zu mieten, so schien die Vision, nun den Film international zeigen zu wollen, irre bis tollkühn. Immerhin hatte ich die Verabredung mit allen, die an diesem Film mitgewirkt hatten, dass niemand damit Geld verdienen soll, er jedoch dort gezeigt werden darf, wo die Aufführung eine Spende für notleidende Kinder einbringt. Und zwar Kinder am jeweiligen Ort. Ich war überzeugt, dieser Film fasziniert in Asien, in Afrika, in Amerika und in Europa allemal. So änderte ich den Titel, Christophs Geschenk wurde zu Little heart of Berlin. Daher die Uraufführung in dieser Stadt. Seither folgte Wunder auf Wunder. Ich lernte Ärzte kennen, die in mehr als 30 Ländern aktiv sind, um Kindern zu helfen. Und Kollegen in den jeweiligen Ländern auszubilden, ihre kleinen Patienten zu heilen. Prof. Deloche von „La Chaîne de l’Espoir’ in Frankreich, Dr. Matthias Angrés von ‚Robin Aide’ in Hamburg, Dr. Peter Dierck und Prof. Lambrecht von ‚Dentists für Africa’, zuletzt entdeckt den Cello spielenden Zürcher Dr. Beat Richner, Initiator einer Klinik für herzkranke Kinder in Kambodscha. Ihnen allen wird der Film ‚Little heart of Berlin’ Spenden einspielen für ihren Einsatz zugunsten der Kinder. Ebenso versuche ich, Organisatoren von Kongressen, Firmenjubiläen und private Jubilare zu überzeugen, als Kulturprogramm ihrer Veranstaltungen und gegen eine großzügige Spende für notleidende Kinder den Film im Rahmen eines Fest-Programms zu zeigen.

Auch habe ich einen höchst sympathischen Kontakt zum deutschen Hilfswerk‚ Ein Herz für Kinder’, denen ich gerne den Film für Benefiz-Veranstaltungen überlasse. Zugleich hat mir Mania Feilcke, Präsidentin des Berliner ‚Ambassadors Club’ angeboten, mich mit „allen“ Botschaftern in Kontakt zu bringen. In einigen Ländern wird die Hilfe von Diplomaten für dieses Projekt höchst hilfreich sein. Nach all diesen überraschenden Möglichkeiten, werde ich gewiss weitere entdecken, die Little heart of Berlin segensreich für Kinder auf den Weg bringen. Wen es interessiert, der mag sich im Internet die Website ansehen.